Herforder Rettungsschirm funktioniert

20130831_142608Heute wurde Ostwestfalens größter Rettungsschirm installiert. Dazu brauchte es keine Order von oben, keine Garantien und auch keinen Haircut – und trotzdem erfüllte dieser Schirm alle in ihn gesteckten Erwartungen und hielt sogar auch noch den zwischenzeitlichen Regen ab.

Der endete genau rechtzeitig, bevor Carlos A. Gebauer die Großveranstaltung eröffnete. Musikalisches von Kalle Kappner und Kabarett von Dietmar-Dominik Hennig rundeten die Moderation Gebauers ab. Stargast Richard Sulík griff Hennigs kabarettistische Kritik an den mangelnden Wahlmöglichkeiten in Europa auf und ging auf das Demokratiedefizit der derzeitigen Europäischen Institutionen ein.

Sulík warf die entscheidende Frage auf: Wen, oder überhaupt: Was?, solle man wählen, wenn man mit dem Kurs Draghis, Barrosos oder Merkels nicht einverstanden sei? Nur diejenigen Bürger Europas mit einem Abgeordneten wie Frank Schäffler hätten die Möglichkeit, sich gegen den derzeitigen Kurs zu wenden, alle anderen wären dem scheinbaren Konsens ausgeliefert.

Hauptredner Frank Schäffler bekräftigte denn auch, dass er sein kritisches Programm fortsetzen wolle, immer im Sinne der individuellen Freiheit und einer dezentralen Vision von Europa, mit Gesellschaften in Freiheit und Eigenverantwortung.

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